Manche Tage sind anders als andere Tage – manche Tage sind unproduktiv und (man mache sie da nichts vor) sollten besser anders gestaltet werden. Die Zeit lässt sich jedoch nicht zurückdrehen; also widme ich mich meinem wahrscheinlich unproduktivsten Tag meines gesamten Lebens in einem sehr produktiven Blogeintrag.
Während ich gestern also unnütz am Computer saß und mich dem Aufbauen einer schlagkräftigen Mafia (Facebook, “Mafia Wars”) kümmerte, hätte ich auch ertragreichere Dinge erledigen können. Arbeit wäre genügend vorhanden gewesen – ich hatte allerdings schlicht keine Lust auf Arbeit.
So klickte ich mich durch diverse Facebook-Spielchen und als auch das langweilig wurde, installierte ich mir die preisgekrönte Pokersoftware “Pokerstars”, um wenigstens ein wenig Geld zu verdienen. Das klappte eigentlich ganz gut, denn ich gewann einige NL-Headsup-Spiele um nicht unerhebliche Beträge…
Hilfe: Ich fühle mich nutzlos!
Dennoch fühlte ich mich nutzlos und unbefriedigt. Der Tag endete, wie er begonnen hatte: Mein Kopf war auf eine Hand gestützt und ich starrte gelangweilt auf Pokerchips, die ihren Besitzer wechselten. Abwechselnd schaute ich bei meinem Mob auf Facebook vorbei, um mich langsam aber sicher zum größten Capo aller Zeiten hochzuspielen.
Zwischendurch bastelte ich ein wenig an diversen Blogs herum; man könnte es auch “optimieren” nennen, jedoch war ich auch damit nicht zufrieden, weil mich die genannten Spielchen immer wieder aus dem Arbeitsfluss sogen – es hat zwar Spaß gemacht, aber es war und blieb unbefriedigend!
Gegen 10 Uhr am Abend habe ich noch ein paar themenrelevante Blogs durchforstet und fleißig Kommentare verfasst. (Natürlich nicht ohne eigennützigen Hintergedanken, das ist ja klar.)
Übrigens hatte ich nicht einmal genügend Elan, um ausgiebig zu frühstücken. Mittags habe ich nur wenig gegessen – insgesamt war ich äußerst unausgeglichen, unzufrieden und von mir selbst genervt. Alles fand ich scheiße.
Trauriges Fazit
Von den knapp 18 Stunden, die ich wach war, habe ich höchstens zwei mit sinnvollen & ertragreichen Beschäftigungen gefüllt. Die restlichen 16 Stunden wären sicher produktiver gewesen, wenn ich einfach geschlafen hätte.
Meine Frage: Was zeichnete deinen unproduktivsten Tag deines Lebens aus?
Meine persönlichen Beiträge sind eine Meinung und in jeder Hinsicht subjektiv. Dennoch beinhalten auch diese - abseits vom "Business" verfassten - Artikel durchaus bemerkenswerte Wahrheiten. Wenn dir das nicht gefällt, dann können wir gern darüber reden.
